Wurzeln und Flügel

Von Bojen und Schätzen – Achtsamkeit #5

Hinterlasse einen Kommentar

“Wir können uns um unsere Schwierigkeiten kümmern wie eine Mutter, die sich um ihr weinendes Baby kümmert.”
aus “Sei liebevoll umarmt” (KW 5) von Thich Nhat Hanh

Schmerz, Trauer, Angst und Wut zeigen uns an, dass etwas unstimmig oder unerfüllt ist. Gefühle sind Indikatoren für Bedürfnisse. So wie eine Boje an der Meeresoberfläche schwimmt, die durch eine Kette mit einem Schatz am Meeresboden verbunden ist. Den Schatz gilt es mit einem Tauchgang zu bergen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Manch einer ist dem Glauben verhaftet, dass das Ignorieren schmerzlicher, dissonanter Gefühle Besserung verschafft. Ähnlich wie kleine Kinder glauben, sie wären nicht mehr zu sehen, indem sie ihre Augen verschließen. Vielleicht hat das Ignorieren zu einem früheren Zeitpunkt oder in einer speziellen Situation geholfen. Doch wir sind erwachsen geworden. Wir können Verantwortung für uns übernehmen. Wir können für uns selbst sorgen. Wir können unseren unerfüllten Bedürfnissen Aufmerksamkeit schenken wie wir uns um unser weinendes Baby kümmern. Vielleicht so.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s