Wurzeln und Flügel

Mach dein Denken zu einem Danken KW12

Ein Kommentar

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Unverhofft kommt immer wieder. Ich hatte extra vorgearbeitet, um nach der anstrengenden Krankheitsphase zwei freie Vormittage nur für mich zu haben. Den Freizeitausgleich durfte ich dann mit meinem erneut erkrankten Kind im Wartezimmer der Kinderärztin verbringen. Im ersten Moment war ich sehr ärgerlich, weil mein Bedürfnis nach Ruhe, Ordnen und Kreativität sehr groß war. Zum Glück lag das Wochenende nicht in all zu weiter Ferne. Diese Woche bin ich dankbar für…

…das Wiedersehen zweier Freundinnen. Eine konnten wir nach einem Streit mit ihrem Mann etwas unterstützen. Und manchmal tut es gut, sich vollkommen unreflektiert in geeigneter Runde über die Macken der Männer aufzuregen, um am Ende darüber lachen zu können.

…die Einladung zu einem Kindergeburtstag. Bei Sonnenschein gingen die Piraten auf Schatzsuche im Wald. Meine Augen konnte ich jedoch nicht von einem anderen Schätzchen lassen. Eine Freundin begleitete ihren Mann und Sohn mit ihrem sieben-Tage-alten Neugeborenen.

…den Besuch meiner Eltern. Ich habe zu ihren Ehren mein erstes Carpaccio gezaubert, was allen gemundet hat. Meinen vegetarischen Vater konnte ich für veganen Aufschnitt begeistern. Gemeinsam arbeiteten mein Vater und ich im Garten – wie früher. Außerdem habe ich ihnen meine Projektidee „Biographiearbeit“ vorgeschlagen. Mein Vater sagte sofort zu, meine Mutter weigerte sich zunächst – hat jedoch als Erste ihre Antworten zum ersten Jahrsiebt mir zugeschickt.

…die Zeit zum Aussortieren und Ordnen der Kleider von mir und meinen Kindern. Gleichzeitig konnte ich ein paar Gedanken ordnen.

…die Inspiration von Wilde Wölfin zu einem anderen Umgang mit der Monatsblutung und zur ökologischen „Drachenzeit“ wie sie es nennt. Bei meinem Kind habe ich versucht, Müll durch Windelfrei und Stoffwindeln zu vermeiden. An meinen eigenen Beitrag zum Müllberg durch Hygieneartikel habe ich erst nach ca. 20 Jahren gedacht. Besser spät als nie, oder?

…noch einmal Kind werden dürfen im Kasperletheater. Für meinen Großen war es der erste Theaterbesuch und das in Exklusivzeit mit mir. Ich freue mich über die gemeinsame Aktion mit Zuckerwatteanteil. Und ich bin froh, dass es noch Fahrende Leute gibt, so dass meine Kinder diese Lebensart kennenlernen dürfen. Am Ende der Vorstellung schauten wir den Leuten zu wie das Zelt, die Bänke, Stände und Bühne abgebaut wurden, um sie woanders wieder aufzubauen. So oder so ähnlich wurde es schon hunderte von Jahren vor uns praktiziert und das auf vermutlich allen Erdteilen! Plötzlich fühlte ich mich den Generationen vor mir und den Menschen auf allen Kontinenten sehr verbunden.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Mama Miez und Wilde Wölfin. Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

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  1. Pingback: Wochenweise Glück 12 | Wilde-Wölfin

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