Wurzeln und Flügel


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Beim zweiten Kind wird alles besser

Wird es besser? Wird es schlechter? Ich weiß es nicht. „Beim zweiten Kind wird alles anders“ klingt für mich logischer. Ich bin durch die Erfahrungen mit meinem Erstgeborenen ein anderer Mensch geworden. Ich weiß z.B., dass…

…ich mir für die erste Zeit mit Neugeborenem viel Ruhe und Unterstützung am liebsten durch meinen Mann wünsche, um als Familie anzukommen.
…der Babyblues dazugehört und halb so schlimm ist, wenn ich ihn annehme und zulasse.
…man auch mit wenig Schlaf auskommen kann.
…gut gemeinte Ratschläge besonders von fremden, älteren Damen mit dutzidutzidu-Gehabe gut gemeint sind. Wenn es mir zu viel wird, drehe ich mich um oder wechsele die Straßenseite.
…die Gabe von zuckerhaltigen Produkten bei unter-Einjährigen keine bleibenden Schäden hervorruft.
…die Trotzanfälle des Kleinkindes wieder vorbei gehen.
…Kekse oder Gummibärchen wichtig sind für die psychische Verfassung von Mutter und Kind.
…Schulmedizin sehr hilfreich sein kann.

Ich kenne die Telefonnummern der Kinderärztin und Kindernotärztlichen Ambulanz auswendig. Ich kenne mich bestens aus auf dem Gelände des Uniklinikums, speziell Notfallzentrum. Platzwunde nähen lassen mit Narkose reißt mich nicht mehr vom Hocker. Bei seltsam rasselnden Atemgeräuschen oder Ohrenschmerzen gebe ich direkt die Standardmedikation statt Stunden beim Kinderarzt zu verbringen. (Wenn das nicht helfen sollte, gehe ich natürlich zum Kinderarzt.)

Fazit: ich bin selbstbewusster und natürlich die Gelassenheit im Person geworden. Alle weiteren Kinder sind demnach ein Kinderspiel, oder?

CAVE: alle weiteren Kinder sind ebenfalls anders…

Dieser Post ist mein Beitrag für eine Blogparade von Mama on the rocks.

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