Wurzeln und Flügel


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Wochenende in Bildern 28./29. März 2015

Wir warten auf den Besuch meiner Schwiegereltern. Fesselnde Spiele können so einfach sein! Währenddessen ist mein Mann mit dem Großen zur Müllverwertungsanlage gefahren – Männersache.

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Sie sind da! Die Faszination Hund ist sehr groß. Geschenke werden ausgepackt und…

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…ausprobiert. Vier neue Schwerter für unsere Waffenkammer. Schwiegervati wird der Held auf immer und ewig sein.

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Danach wird unsere neuste kreative Tat stolz gezeigt. Ein Fensterbild aus Fingerfarbe. Mir graut es schon vor dem Saubermachen. Doch die Freundin, die mich auf die schöne Idee brachte – danke! -, meinte, dass sich die Sau(b)erei in Grenzen halten würde. Bis dahin Anblick genießen.

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Wir warten auf die Hähnchen, die meine Schwiegereltern mitgebracht haben, und auf die Kartoffeln. Die bunten Eier konnten sich nicht lange halten.

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Unser Nachbarsjunge probiert gerade selbst kreierte Eissorten aus und bringt uns etwas zum Kosten vorbei. Lecker.

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Während der Mittagsruhe bastelt mein Mann weiter an seinem Projekt. Erratet Ihr was das werden soll?

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Schwiegermutti hat ihren berühmten „Goldtröpfchenkuchen“ mitgebracht.

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Danach geht es raus in den Wald.

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An dieser Stelle haben wir letzten Sommer ein Picknick gemacht.

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Jede Pfütze muss ausgiebig bespielt werden. Matschhose und Gummistiefel vergessen? Egal. Danach fahren die Schwiegereltern wieder – ein kurzer Besuch.

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Mein Mann wünschte sich schon seit längerer Zeit einen gemeinsamen Ausflug. Diesen Sonntag ist es soweit. Mein Großer befindet sich gerade in der Ritterphase. Was liegt da näher als eine Burg zu besuchen. Zum Glück sind wir im Rheinland damit gut gesegnet. Die Wahl fiel auf die Löwenburg.

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Die letzten Meter sind steil – wenn das keinen Muskelkater gibt. Dabei hat mein Mann die meiste Muskelarbeit verrichtet!

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Fast oben.

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Geschafft! Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Ausblick, einem ritterlichen Schmaus und einem heißen Trunk.

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Auf der Rückfahrt lauschten wir natürlich einem Hörspiel von „Der Kleine Ritter Trenk“. Zu Hause angekommen ging es für die Kinder von der wärmenden Badewanne aus fast direkt ins Bett.

 

Weitere Eindrücke von Familienwochenenden könnt Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen sehen.

 


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Mach Dein Denken zu einem Danken

Diese Woche bin ich dankbar für…

…ein paar freie (Karnevals-)Tage bei und mit meinen Eltern. Wir haben meine alten Kostüme entdeckt und uns zu Hause verkleidet, da wir die dortigen Züge leider verpasst haben.

…ein Treffen mit meinem Mama-Kreis. Die Kinder haben Spaß, die Mamis können sich über ihre „Arbeitsthemen“ unterhalten.

…den Betreuungsvertrag über 45 Stunden (!) für beide Kinder ab Sommer. Kleine Eule wechselt in die Kita des großen Bruders. Das schafft eine große Erleichterung was Wegzeiten und Schließtage betrifft.

…eine gelungene Dienstreise nach Berlin. Eine Nacht durfte ich allein im Hotel verbringen – Entspannung pur! Auf der Tagung gab es sehr interessante Vorträge zu hören und Leute kennenzulernen.

…das gemeinsame Wochenende mit Familie bei Freunden in Berlin. Mein Mann hat die Zugfahrt allein mit zwei Kindern tapfer durchgestanden und uns somit das gemeinsame Wochenende ermöglicht. Auch wenn wir unsere Freunde regelmäßig in größeren Abständen sehen, war es schön, sie in einem anderen Kontext zu erleben und gemeinsam etwas zu unternehmen.

…das viele leckere Essen in Berlin. Mein Fokus lag am Wochenende in Berlin nicht darauf, Fotos zu machen. Doch vielleicht schaffe ich es, Euch anderweitig meine Eindrücke zu schildern. Wir werden sehen.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Mama Miez und Wilde Wölfin. Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!


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Mach Dein Denken zu einem Danken

Etwas verspätet kommen meine Tops der Woche. Ich bin dankbar für…

…die ersten Sonnenstrahlen und Frühlingsboten.

…lebendige, lustige Spiel(platz)erlebnisse mit meinen Kindern.

…Treffen und Austausch mit meinem Mama-Kreis.

…einen handwerklich, kreativen Abend mit einer Freundin.

…bewegendes, ausgleichendes Yoga.

…eine wunderbare Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang bei schweren Themen in meiner gfk-Übungsgruppe. Und das ohne methodisches Konzept.

…die Zeit mit meinen Eltern.

…die Möglichkeit meinem Mann etwas „zurück“ geben zu können, so dass er am Wochenende rudern gehen konnte. Und dass er mein Nähwerk auf Tauglichkeit getestet hat.

…das Wiedersehen meiner Verwandten nach längerer Zeit.

…das Experiment, bei dem ein Kind den ganzen Tag bestimmen darf. Neue Einsichten: Und plötzlich zieht der Bestimmer sich tutti completti allein an. Er kann es also doch. Und gemeinsam viel Spaß.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Mama Miez und Wilde Wölfin.


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Wochenende 7./8.2.2015 in Bildern

Meine Eltern kommen zu Besuch. Da muss noch einiges aufgeräumt und geputzt werden. Bis wir zum Einkaufen in der Stadt sind, dauert es einige Stunden, die lieber undokumentiert bleiben.

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Wir suchen anlässlich des hohen Besuchs den besten Metzger…

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…und das beste Fischgeschäft der Stadt auf. Die Kinder sind trotz der Menschenschlangen sehr geduldig. Vielleicht haben dazu auch die Probierportionen auf der Theke beigetragen.

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Auf dem Heimweg entdecken wir einen Baum mit Loop „on the rocks“. Mit dem Eis kann man herrlich spielen. Wir passen nur auf, dass die Kinder nicht vor Begeisterung die Straße übersehen.

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Nach dem Mittagessen klingelt der Nachbarsjunge und fragt, ob meine Männer Lust auf ein Experiment haben. Wenn ja, sollen sie ihre Sonnenbrillen mitnehmen. Großeltern und der Kleine schlafen. Ich widme mich derweil meinem aktuellen Nähprojekt. So sieht das Lichtbogen-Experiment der Männer aus:

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Mit den Großeltern wird zusammen ein leckerer Nachtisch fürs Abendessen vorbereitet: Joghurt mit Schaumküssen.

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Wir lassen den Abend bei Kerzenschein ausklingen.

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Der nächste Morgen beginnt mit gemeinsamer Lektüre im Bett.

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Der Große hat Pinsel in einer Schublade entdeckt und will unbedingt mit Wasserfarben malen. Gemeinsam entwickeln wir eine Idee.

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Punkte beschäftigen ihn.

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Und bunt muss es sein. Sein Abbild auf Tapetenpapier nennen wir Regenbogenkind. Wir suchen noch einen geeigneten, geschützten Platz zum Befestigen.

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Es ist Karneval bei uns im Rheinland! Nachmittags wollen wir auf den Veedelszug. Kurzerhand verkleiden wir uns alle als Piraten. Der Große freut sich über jeden Tiger, Indianer und besonders Piraten. Und er sammelt emsig Kamelle. Der Kleine verschläft dagegen die Hälfte des Umzugs. In der anderen Hälfte bewundert er die großen Traktoren, die die Wagen ziehen. Mein Mann bekommt ein Bier geschenkt und ich genieße den Anblick meiner glücklichen Familie.

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Zu Hause wird die Ausbeute bewundert, sortiert und gefuttert was das Zeug hält. Irgendwann läute ich die letzte Süßigkeitenrunde ein, denn es scheint mir, als ob die Kinder nie von allein aufhören würden.

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Tja, und ich Piratenbraut freue mich über das erste Strüsschen meines Lebens. Das Bützchen des Tages verlieh mir überraschend eine kleine, süße Prinzessin. Aus dem nichts.

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Ich hoffe, Ihr hattet ebenfalls ein schönes Wochenende! Mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei geborgen wachsen zu bewundern. Alaaf und chao!


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Achtsamkeit #3 und Mach Dein Denken zu einem Danken

„Wir glauben, wenn wir nichts tun, vergeuden wir unsere Zeit. Das ist nicht wahr. Unsere Zeit ist zunächst für uns da, um zu sein.“
aus „Sei liebevoll umarmt“ (KW 3) von Thich Nhat Hanh

Wie häufig denke ich, ich habe noch zehn Minuten bis ich die Kinder abholen muss. Wenn sie um mich herum tollen, kann ich Telefonate, Einkäufe, dieses und jenes nicht mehr ungestört erledigen. Schließlich will die kostbare Zeit gut genutzt sein. Bin ich tatsächlich glücklicher, wenn ich meinen Fokus aufs Handeln, statt aufs Sein lege? Mit der nötigen inneren Ruhe und Gelassenheit können Einkäufe mit Kindern sogar Spaß machen! Doch die innere Ruhe kommt bestimmt nicht vom durch den Tag hetzen. Diese Worte nehmen mir Druck und stellen für mich eine Anregung dar, die kommende Woche mehr auf das Sein zu achten.

Ich beginne mit einem Rückblick im Rahmen meiner Dankbarkeitsübung. Meine Tops der Woche:

  1. Das Weihnachtsgeschenk meines Mannes an mich bestand aus einem Konzertbesuch. Ich genoss die Zeit als Paar und die klassische Musik. Besonders die Sinfonie von Anton Bruckner hat es mir angetan. Die alles durchdringenden Töne zogen meine Aufmerksamkeit, so dass mein Gedankenkarrussell sich für eine geschlagene Stunde aufhörte zu drehen. Außerdem machten sie es mir schwer, an meinem Platz still sitzen zu bleiben. Am liebsten hätte ich mich nach alter Contact Improvisation Manier durch den Saal bewegt. Die Vorstellung allein zaubert ein Schmunzeln auf mein Gesicht.
  2. Meinen Schwiegereltern bin ich dankbar, dass sie sich während unseres Besuches bei ihnen um die Kinder gekümmert haben. Ich konnte trotz „fremder Umgebung“ relativ gut entspannen. Doch am besten entspanne ich zu Hause bzw. wenn ich unabhängig und eigenständig entscheiden kann. Daher freue ich mich auch, wieder daheim zu sein.
  3. Meiner Übungsgruppe für gewaltfreie Kommunikation danke ich für das empathische Zuhören. Immer wieder seid Ihr mir ein Spiegel und Netz zugleich.
  4. Ich bin absolut stolz auf mich, dass ich meinen Chef auf eine Vertragsverlängerung angesprochen habe. Ich finde Vertragsverhandlungen sehr unangenehm und habe es schon ein paar Mal vor mir her geschoben. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und wenn man sich nur in der Komfortzone aufhält, ist wenig Platz für Neues. Zum Verhandeln habe ich nicht viel in der Hand. Ein Teilzeitjob in meinem Metier in der Nähe ist schwer zu finden, die Konkurrenz groß. Mein Chef weiß, dass ich keine großartigen Alternativen als Mutter mit zwei Kleinkindern habe. Und er nutzt meine Lage aus. Trotzdem stand ich zu mir und habe mir ganz dreist 35 Urlaubstage gewünscht, in der Hoffnung, dass es mindestens 30 Tage werden.
  5. An meinem kinderfreien Vormittag konnte ich ein paar Geschenkbastelideen verwirklichen und meine kuscheligen Haussocken fertig stricken. Hier habe ich sie kurz gezeigt.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Pünktchen und Viktoria, Mama Miez und Wilde Wölfin.