Wurzeln und Flügel


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Mach Dein Denken zu einem Danken

Etwas verspätet kommen meine Tops der Woche. Ich bin dankbar für…

…die ersten Sonnenstrahlen und Frühlingsboten.

…lebendige, lustige Spiel(platz)erlebnisse mit meinen Kindern.

…Treffen und Austausch mit meinem Mama-Kreis.

…einen handwerklich, kreativen Abend mit einer Freundin.

…bewegendes, ausgleichendes Yoga.

…eine wunderbare Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang bei schweren Themen in meiner gfk-Übungsgruppe. Und das ohne methodisches Konzept.

…die Zeit mit meinen Eltern.

…die Möglichkeit meinem Mann etwas „zurück“ geben zu können, so dass er am Wochenende rudern gehen konnte. Und dass er mein Nähwerk auf Tauglichkeit getestet hat.

…das Wiedersehen meiner Verwandten nach längerer Zeit.

…das Experiment, bei dem ein Kind den ganzen Tag bestimmen darf. Neue Einsichten: Und plötzlich zieht der Bestimmer sich tutti completti allein an. Er kann es also doch. Und gemeinsam viel Spaß.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Mama Miez und Wilde Wölfin.


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Mach Dein Denken zu einem Danken

Diese Woche fällt es mir schwer, Punkte für meine Tops der Woche zu finden. Ich bin sooo müde, ob das die Frühjahrsmüdigkeit ist? Dennoch versuche ich es:

Nach mehreren Wochen Abstinenz durch Krankheit (entweder die Kinder oder ich), konnte ich endlich wieder am Yoga teilnehmen. Die Bewegung tat unendlich gut. Die Lehrerin erzählte währenddessen von dem Reichtum, den jeder in sich trägt. Wir müssen es nur zulassen.

In einem Gespräch mit zwei Freundinnen durfte ich mich in Präsenz üben und bin mit Verbundenheit und Leichtigkeit „belohnt“ worden.

Ich habe die, in unserer Region selten anzutreffenden, Franzbrötchen entdeckt, genossen und anderen eine Freude damit gemacht.

Meine „Telefonfreundin“ besuchte mich und nahm für kurze Zeit sehr unkompliziert an unserem Familienleben teil. Es war schön, sie in echt zu sehen, weil wir so noch mehr voneinander mitbekommen haben.

Ich freue mich über die Familienspaziergänge. Gemeinsam unbestimmt Zeit verbringen. Auch ein kurzes Bummeln im Hobbybaumarkt war drin, so dass jedes Familienmitglied auf seine Kosten gekommen ist. Die Kleinen bei der Holzeisenbahn, die Großen in der Bastel- und Holz-/ Elektroabteilung.

Heute wurde mein Weihnachtsgeschenk, der Konzertgutschein Teil 2 eingelöst. Ein Babysitter ist gekommen und mein Mann und ich durften Zweisamkeit genießen.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Pünktchen und Viktoria, Mama Miez und Wilde Wölfin.


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Mach Dein Denken zu einem Danken

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Wofür ich diese Woche dankbar bin:

Eine kleine Jasmin (s. Bild) hat mir meine „Telefonfreundin“ zugegschickt. Danke für diese witzige Unterstützung! In kritischen Situationen kann es hilfreich sein, sich über seine inneren Anteile (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich) nach der Transaktionsanalyse bewusst zu sein. Bis jetzt kam es nicht dazu, aber ich trage das Radiergummi sicherheitshalber in meiner Jackentasche. Mein Sohn findet die kleine Jasmin auch ganz toll.

Nach längerer Zeit habe ich eine Freundin wieder getroffen. Unsere Wege sind auseinandergegangen, ich war unsicher ob wir uns noch etwas zu sagen haben. Doch ich freue mich, dass die Verbindung bestehen geblieben ist.

Ein unangenehmes und schwieriges Gespräch mit einer externen Arbeitskollegin habe ich angepackt. Währenddessen habe ich mich zittrig und stark zugleich gefühlt. Zittrig, weil ich meine Kollegin schätze und nicht verprellen möchte. Stark, weil ich zu mir gestanden habe.

Während des Wochenendbesuchs bei meinen Eltern hatte ich Zeit für einen Friseurbesuch, der leider nach hinten losging. Dennoch war es Zeit für mich.

Ich konnte meiner Mutter zuhören, bei ihr sein, sie halten, ihr Trost spenden. Wir weinten und wir lachten gemeinsam. Und wir erfreuten uns gemeinsam an der Lebendigkeit meiner Kinder.

Zur Zeit genieße ich sehr das Spielen mit meinen Kindern. Ich , Kleiner Donner, erlebe mit Yakari und seinem kleinen Bruder die wildesten Abenteuer. Großer Spaß und Leichtigkeit wie eine Wolke gesellen sich zu uns. Ahow.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Pünktchen und Viktoria, Mama Miez und Wilde Wölfin.


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Achtsamkeit #3 und Mach Dein Denken zu einem Danken

„Wir glauben, wenn wir nichts tun, vergeuden wir unsere Zeit. Das ist nicht wahr. Unsere Zeit ist zunächst für uns da, um zu sein.“
aus „Sei liebevoll umarmt“ (KW 3) von Thich Nhat Hanh

Wie häufig denke ich, ich habe noch zehn Minuten bis ich die Kinder abholen muss. Wenn sie um mich herum tollen, kann ich Telefonate, Einkäufe, dieses und jenes nicht mehr ungestört erledigen. Schließlich will die kostbare Zeit gut genutzt sein. Bin ich tatsächlich glücklicher, wenn ich meinen Fokus aufs Handeln, statt aufs Sein lege? Mit der nötigen inneren Ruhe und Gelassenheit können Einkäufe mit Kindern sogar Spaß machen! Doch die innere Ruhe kommt bestimmt nicht vom durch den Tag hetzen. Diese Worte nehmen mir Druck und stellen für mich eine Anregung dar, die kommende Woche mehr auf das Sein zu achten.

Ich beginne mit einem Rückblick im Rahmen meiner Dankbarkeitsübung. Meine Tops der Woche:

  1. Das Weihnachtsgeschenk meines Mannes an mich bestand aus einem Konzertbesuch. Ich genoss die Zeit als Paar und die klassische Musik. Besonders die Sinfonie von Anton Bruckner hat es mir angetan. Die alles durchdringenden Töne zogen meine Aufmerksamkeit, so dass mein Gedankenkarrussell sich für eine geschlagene Stunde aufhörte zu drehen. Außerdem machten sie es mir schwer, an meinem Platz still sitzen zu bleiben. Am liebsten hätte ich mich nach alter Contact Improvisation Manier durch den Saal bewegt. Die Vorstellung allein zaubert ein Schmunzeln auf mein Gesicht.
  2. Meinen Schwiegereltern bin ich dankbar, dass sie sich während unseres Besuches bei ihnen um die Kinder gekümmert haben. Ich konnte trotz „fremder Umgebung“ relativ gut entspannen. Doch am besten entspanne ich zu Hause bzw. wenn ich unabhängig und eigenständig entscheiden kann. Daher freue ich mich auch, wieder daheim zu sein.
  3. Meiner Übungsgruppe für gewaltfreie Kommunikation danke ich für das empathische Zuhören. Immer wieder seid Ihr mir ein Spiegel und Netz zugleich.
  4. Ich bin absolut stolz auf mich, dass ich meinen Chef auf eine Vertragsverlängerung angesprochen habe. Ich finde Vertragsverhandlungen sehr unangenehm und habe es schon ein paar Mal vor mir her geschoben. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Und wenn man sich nur in der Komfortzone aufhält, ist wenig Platz für Neues. Zum Verhandeln habe ich nicht viel in der Hand. Ein Teilzeitjob in meinem Metier in der Nähe ist schwer zu finden, die Konkurrenz groß. Mein Chef weiß, dass ich keine großartigen Alternativen als Mutter mit zwei Kleinkindern habe. Und er nutzt meine Lage aus. Trotzdem stand ich zu mir und habe mir ganz dreist 35 Urlaubstage gewünscht, in der Hoffnung, dass es mindestens 30 Tage werden.
  5. An meinem kinderfreien Vormittag konnte ich ein paar Geschenkbastelideen verwirklichen und meine kuscheligen Haussocken fertig stricken. Hier habe ich sie kurz gezeigt.

Meine Tops der Woche verlinke ich zu Pünktchen und Viktoria, Mama Miez und Wilde Wölfin.

 


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Gedanken zum alten und neuen Jahr

„Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist noch nicht hier. Leben steht uns nur im gegenwärtigen Moment zur Verfügung.“
aus „Sei liebevoll umarmt“ (KW 1) von Thich Nhat Hanh

20150104_151232Das alte Jahr ist vorbei, das Neue ist noch nicht da. So könnte die Definition von „zwischen den Jahren“ lauten. Ein bischen entspricht es dem. Doch wie traurig wäre es, wenn wir nur zwischen den Jahren zur Ruhe kommen und den gegenwärtigen Moment leben würden.

An Sylvester wurde ich gefragt, ob ich Vorsätze fürs neue Jahr hätte. Bei dem Wort Vorsatz in Verbindung mit neuem Jahr klingeln bei mir die Alarmglocken. Wer will nicht schöner, beliebter, erfolgreicher etc. sein. Meist werden kurzerhand Vorsätze geschmiedet und genauso schnell wie sie dahingesagt werden, werden sie wieder vergessen. Ich merke, mir ist Nachhaltigkeit wichtig. Wenn ich einen Wunsch habe, dann ist es, den gegenwärtigen Moment zu leben. Zu spüren wie ich mich fühle, zu wissen was ich brauche und für mich einzustehen.

Meistens schaffe ich es nicht, so präsent zu sein, dass mir das alles in dem Moment bewusst ist. Doch das Reflektieren im Rahmen von Wurzeln und Flügel unterstützt mich dabei aus der Retrospektive, insbesondere meine Notizen zur Dankbarkeit, die ich gern zu Pünktchen und Viktoria und Mama Miez verlinke. In der vergangenen Woche war ich dankbar für die…

Zeit als Kleinfamilie
Gemütlich auf dem Sofa chillen. Fünfe gerade sein lassen. Viel lesen, spielen, handarbeiten und auch mal schwimmen gehen.

Zeit mit meinen Eltern
Alter und Krankheit klopfen an die Tür. Vielleicht ist es das letzte Mal, dass wir Weihnachten in dieser Konstellation verbringen konnten.

Zeit auf Borkum
Raus aus dem Haus. Wind um die Ohren. Salzige Lippen nehmen den Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne in Empfang.

Zeit mit Freunden
Sich zuhören, halt geben, umarmen. Unseren Kindern zuschauen. Gemeinsam feiern, weinen und lachen.

Zeit für mich

Euch wünsche ich ein gesundes und glückliches Jahr zusammen mit Menschen, die Euch wichtig sind!