Wurzeln und Flügel


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Pi mal Daumen Walkjacke

Stoffe kaufe ich meist antizyklisch, da günstiger. Doch Walk – den kann man immer tragen. Finde ich als Frostbeule. Also habe ich aus meiner letzten Restekistenerrungenschaft eine Jacke aus einem Oval geschneidert. Die Anleitung für eine Walkjacke aus einem Kreis habe ich bei Kasia Urbanska von I love sewing gefunden und leicht abgeändert.

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Sie sitzt an den Schultern noch nicht ganz perfekt. Je nach Lust und Laune werde ich mich noch einmal daran versuchen, die Jacke zu optimieren. Doch soweit gefällt sie mir ziemlich gut und hat das Potential meine neue Lieblingswalkjacke zu werden, nachdem meine Alte bald zerfällt.

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Die Jacke geht mit mir zu RUMS.


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Ruderhandschuhe DIY

Rudern ist ein toller Sport! Alle Muskelgruppen werden trainiert, man ist draußen in der Natur und macht etwas zusammen mit Menschen. Prinzipiell kann man auch im Winter rudern, so wie man im Winter auch joggen kann. Bei Letzterem zieht man sich in der kalten Jahreszeit normale Handschuhe an. Und beim Rudern? Ruderhandschuhe!

Ruderhandschuhe sind erstmal nichts Neues. Bei einigen sind sie verpönt, bei anderen beliebt. Es gibt sie bei Ruderausstattern im Internet für relativ viel Geld zu kaufen. Doch warum kaufen, wenn man sie selbst und viel schöner machen kann? Oder bei der lieben Omi oder Mami in Auftrag geben kann… Das Prinzip ist dem der Partnerhandschuhe sehr ähnlich. Man sollte nur darauf achten, genug Platz fürs Skull zu lassen, d.h. den Sack etwas größer zu schneiden und die Skull-Öffnung im 90° Winkel zur Hand-Öffnung zu legen.

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Der rote Stoff ist ein Teil aus einer alten Fleece-Decke, die mir eine Freundin vererbt hat. Meiner spontanen Eingebung folgend, habe ich schnell ein Schrägband nach der Anleitung von Kleine Kleinigkeiten hergestellt und auf einen Handschuh appliziert.

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Mein Mann erklärte sich dankbar zum Testen bereit und war größtenteils zufrieden mit dem Ergebnis. Verbesserungswürdig fand er die Stoffauswahl. Okay, Rot ist nicht seine Farbe, doch das war es nicht… Je nach Witterung (oder Ruderfertigkeiten der Mannschaft), kann es durch Regen, Wind oder Spritzwasser nass werden. Dafür wäre dann ein wind- und wasserabweisender Stoff besser geeignet. Ich werde schauen, was sich da machen lässt.

Da nun der Praxistest absolviert ist, kann dieser Post endlich online gehen und wird zu art of 66, Seasonal Sewing und zum Kopfkino von Scharly Klamotte verlinkt.


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Fanni Stich – die Zweite

Der Schnitt von Pech und Schwefel gefällt mir richtig gut. Dieses Mal habe ich das Kleid etwas körperbetonter geschneidert. Oberkörper Größe 36, Unterkörper Größe 38, mit langen Ärmeln. Ich bin mit 1m Stofflänge x 1,4m Stoffbreite hingekommen, da ich das Kleid entsprechend meiner Körperlänge gekürzt habe.

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Der Pünktchen- und Viskosejersey ist wieder mal von einem Restekisten-Beutezug. L1090624

Ich freue mich über mein Werk in Frühlingsfarben und hoffe, dass der Frühling nicht mehr lang auf sich warten lässt!

Hier habe ich mein Erstlingswerk gezeigt. Das Kleidchen geht zu RUMS spazieren…

 

 


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Erstlingswerk „Fanni Stich“

Zur Abwechslung etwas für mich nähen. Diesen Wunsch habe ich mir mit dem kostenlosen Schnittmuster „Fanni Stich“ von Pech und Schwefel erfüllt. Jersey-Stoffe habe ich in einer Restekiste gefunden. Das Schnittmuster habe ich in Ärmel- und Gesamtlänge variiert. So bin ich bei Größe 38 gut mit 140cm Stofflänge ausgekommen. Außerdem fand ich es noch schöner, den Paisley-Stoff dauerhaft als Rand zu sehen.

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Lange habe ich das Nähen von Oberteilen mit Ärmel hinausgezögert, weil ich dachte, es wäre so kompliziert. Die Anleitung ist sehr gut verständlich für Anfänger. Der Schnitt ist schlicht, gut und leicht variabel. Ich habe einiges bei der Erstellung lernen können, worauf ich beim nächsten Mal achten werde. Doch gerade bin ich zu faul, um Fehler zu beheben. Für ein Erstlingswerk finde ich es super und werde es auch mit Fehlern gerne tragen.

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Dies ist mein erster Beitrag für RUMS.


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Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!

Unser Ergebnis vom ersten Tag in der Kita: fiebriger Infekt und Mama versucht sich in Homeoffice mit krankem Kind. Zum Glück nur für wenige Stunden, denn so richtig gut funktioniert das noch nicht. Wer richtig krank ist, muss die Krankheit natürlich beim Arztspielen verarbeiten. Dabei ist uns allerdings aufgefallen, dass die Utensilien dringend eine neue Behausung benötigen. So ward unser heutiges Projekt geboren: die Arzttasche.

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Verwendet habe ich dafür dickeren Bastelfilz, Stoffreste fürs Applizieren und Kamsnaps als Verschluss. Der Schnitt ist angelehnt an die Kelly Bag aus Meine Tasche – Mein Design von Miriam Dornemann. Da das Schnittmuster allerdings viel zu groß für eine Kindertasche war, habe ich mich eher an den gegebenen Stoffmaßen orientiert. Beim Nähen musste ich etwas improvisieren, weil zwei Filzschichten übereinander viel zu dick für meine Nähmaschine waren. Wie macht Ihr das?

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Die Tasche ist super angekommen. Allerdings würde ich beim nächsten Mal keine Kamsnaps als Verschluss nehmen, da der Große Schwierigkeiten hat, die Tasche alleine zu schließen. 20150109_110947